Immigration

Migration ist in der Politik ein Reizthema. Aber Migration, wie wir sie heute erleben, gäbe es nicht ohne Autos, Eisenbahnen, Flugzeuge und Fähren. Denn irgendwie sind die Immigranten in die Schweiz und in benachbarte Staaten gekommen. Auf dem Fussweg kamen die wenigsten. Es gäbe sie nicht ohne die heutige verkehrstechnische Vernetzung der Schweiz mit dem Globus, genauso wie es die heutige Infrastruktur Schweiz ohne diese Vernetzung nicht gäbe.

Jedem, der sich über Immigration beschwert, gebe ich zu bedenken, dass er zuallererst den internationalen Flug- und Autoverkehr verbieten, unterbinden, ja eigentlich unverzüglich abschaffen müsste, um der derzeit anhaltenden Immigration wirksam den Riegel zu schieben. Auf den Bootsverkehr auf dem Mittelmeer, der massenhaft Afrikaner nach Italien und Griechenland schafft, wäre zu verzichten. Das sind die Fakten. Zu meinen, dass die Immigrationsflut mit Worten oder Gesetzen zu bändigen wäre, ist rein illusorisch. Ein Mauerbau um die Schweiz ebenso.
Ausserdem benötigt die Schweizer Wirtschaft zahllose ausländische Arbeitskräfte, jeden Tag mehr, wenn sie wirtschaftlich weiter wachsen will. Es sei denn, sie bestellt den erforderlichen Nachwuchs selbst, was sie seit längerem aber nicht mehr im erforderlichen Umfang schafft. Kurzum: ohne Immigration schlittert die Schweiz wie auch das übrige Europa in nicht allzuferner Zukunft in eine sehr ernste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise.

Wir müssen mit Immigration leben. Wir müssen uns mit ihr anfreunden. Auch wenn sie über ein stabiles Wirtschaftswachstum hinaus in wenigen Jahrzehnten sogar zu einer Übervölkerung der Schweiz führen könnte. Auch wenn sie uns schon gegenwärtig zahlreiche gesellschaftliche und kulturelle Probleme beschert. Auch wenn sie nicht rückgängig zu machen ist. Gerade deshalb aber müssen wir sie effektiv kontrollieren. Aber wir müssen sie zuerst in unser Denken, in unseren Alltag und in unsere Kultur integrieren, um sie zu kontrollieren.

Wir scheinen auf die Immigration wirtschaftlich angewiesen. Es sei denn, wir denken wirtschaftlich um und gestalten eine ganz neue, vom Weg der Industrialisierung und des Wirtschaftswachstums abweichende Zukunft. Aber dass die Bevölkerung im erforderlichen Sinn wirtschaftlich umdenken würde, ist genauso illusorisch wie die Idee, die Immigration mit Gesetzen zu verringern oder gar rückgängig zu machen.

Uns bleibt lediglich die Kontrolle gewisser Auswüchse der Immigration, so kulturelle Reibungen und immigrationsverbundene Kriminalität. Organisierte Kriminalität fällt über die Immigration in die Schweiz ein. Kulturelle Probleme belasten die hiesige Kultur und den sozialen Frieden. Bezüglich der Immigration gibt es drei Mittel, Auswüchse zu kontrollieren:

  1. Bekämpfung der mit ihr verbunden (organisierten) Kriminalität, des Asylmissbrauchs durch Kriminelle und von Kriminaltourismus aus europäischen Staaten
  2. Kulturelle Integration von Immigranten zur Behebung kultureller Reibungen und Bekämpfung der Kriminalität, Integration aber auch der Kultur der Immigranten (Unterscheidung von integrierbarer und nicht-integrierbare Kultur)
  3. Reduktion der Immigration auf das wirtschaftlich und demographisch notwendige Mass zur langfristigen Sicherung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität der Schweiz, in Zusammenarbeit mit den Staaten, die für Immigranten die Einfallstore nach Europa sind

Bezüglich Immigration hat Feldstechers Blog ein realistisches Auge auf genau diese drei Punkte.

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