Medien

Feldstechers Blog übt Medienkritik

Verschiedene Marotten der etablierten Medien stechen mir immer wieder ins Auge:

  • Häufiges gegenseitiges Abschreiben oder Übernahme von Agenturmeldungen, in der Schweiz von der einzigen verbliebenen Inlandsagentur, der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA).
  • Sogenannte „Experten“ erhalten ausgiebig Plattform, ihre Sicht der Dinge als die Wahrheit schlechthin kundzutun. In den meisten Fällen gibt es aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit andere Fachleute, die widersprechende Auffassungen vertreten. Besonders problematisch wird Expertitis, wenn gewisse Medien immer wieder dieselben „Experten“ ausgiebig zu Wort kommen lassen.
  • Abhanden gekommene Wachsamkeit, Kritiklosigkeit gegenüber staatlichen Autoritäten, Wirtschaft und Politik – allenfalls quäkende Kritik an Menschenrechtsproblemen und verwandten Problemen im Ausland (es wird mit dem Fingern auf die anderen gezeigt, aber nicht vor der eigenen Haustür gekehrt).
  • Selektive Berichterstattung, die sich hart den Regeln des Markt beugt: die Medien schwimmen mit dem Strom, bauschen schlagzeilenträchtige, aufmerksamkeiterheischende Stories, welche die öffentliche Neugierde befriedigen und damit Auflage versprechen, auf. Auf der anderen Seite blenden sie Informationen, die durchaus im klassischen Sinn von öffentlichem Interesse sind und deren Verbreitung der Wächterfunktion der Presse entspräche, desinteressiert aus.
  • Manche Medien dienen eher den Interessen eines gewissen Establishments als dem öffentlichen Interesse. Der heutige Mainstream-Journalist tritt offenbar nicht mehr gerne mit einer objektiven, wahrheitsgemässen Berichterstattung den Mächtigen auf die Füsse, sondern hüllt sich bequem in Schweigen und bläst Belanglosigkeiten auf.

Diese Liste gegenwärtiger Marotten unserer etablierten Medien ist nicht abschliessend. Ich werfe mit diesem Blog aber immer wieder einmal ein kritisches Auge auf die Arbeit der Medien, übe Medienkritik
Langfristig versuche ich professionelle Medien und Journalisten sowie deren Gegenteil zu identifizieren, die Spreu vom Weizen zu trennen. Damit ich dereinst einmal weiss, welche Zeitungen und Nachrichtenkanäle ich guten Gewissens weiterempfehle.

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